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Bergtour Oblitzen | Unterwegs im Biosphärenpark

Bergtour Oblitzen

Die mächtige Gestalt der Oblitzen ist wunderschöner Aussichtsberg in der Gemeinde Muhr im Biosphärenpark Salzburger Lungau.

Tourdaten

Startpunkt: 1124m
Hiaslerhütte: 1820m
Muhrscharte: 2418m
Oblitzen: 2658m
Gesamtanstiegshöhe: 1534m

Gehzeit:

Anstieg: 4 Std.
Abstieg: 3,5 Std.

Schwierigkeit:

mittel

 

Die Muhr ist umrahmt von hohen Bergen mit schroffen Felsgraten und  vielen versteckten Karen. Die meisten davon sind nur schwer zugänglich und deshalb selten besucht. Die mächtige Gestalt der Oblitzen ist den meisten nur als Schitour bekannt. Aber auch im Sommer ist dieser schöne Aussichtsberg ein lohnenswertes Ziel, wenn man den langen Anstieg und die Abgeschiedenheit, in Kauf nimmt. Auf der Hiasler- und Adamalm weiden im Sommer Jungvieh aus anderen Gauen. Auch Stiere sind dabei. Normalerweise sind diese Tiere friedlich. Trotzdem ist es besser etwas Abstand zu halten oder sich auf der anderen Seite des Weidezaunes zu bewegen.

Als Belohnung hat man eine wunderbare Bergwelt die man meist für sich allein hat. Man sieht hier auf die 3000er Hafner und Malteiner Sonnblick mit den Lanischseen im Pöllatal sowie gegenüber die einsamen Kare der Zoponitzen und Lanschütz. Am Gipfel  erinnert ein Gipfelkreuz aus Edelstahl an die Gefallenen der beiden Weltkriege.

 


Manfred Moser
Hobby Fotograf & Lungau Kenner

Touren Beschreibung

Ausgangspunkt ist die Ortschaft Muhr. Es gibt mehrere Anstiegsmöglichkeiten. Entweder man folgt direkt vom Ortszentrum nach der Raiffeisenbank links dem Weg Richtung Adamalm oder nach dem Ortsende kurz vor der Brücke über die Mur links einen steilen Forstweg hinauf. Anfangs ist der Weg nur schwer als solcher erkennbar aber bald trifft man auf einen breiten Weg der frisch angelegt ist.

Nach ca.500 hm erreicht man einen breiten Forstweg. Hier folgen wir den gelben Wegweisern Richtung Hiasler Alm und Oblitzen. Bei der unbewirtschafteten  Hiasleralm verlassen wir den Wald und sehen unser Ziel vor uns. Aber noch trennen uns über 600 hm vom Gipfel. Der rotweißroten Markierung mit der Nr. 543 folgend kommen wir ins Kar wo Almvieh weidet. Der Weg zieht oft nur schwer erkennbar bis der Hang steiler wird. Nun führt ein gut sichtbarer Steig links hinaus und in Serpentinen hinauf zur Muhrscharte. Hier tut sich ein schöner Blick auf die umliegenden 3000er der Hohen Tauern auf. Tief unten liegt die Ochsenalm im hinteren Pöllatal. Über einen Gratrücken, auf dem viele Blumen wie Edelweiß und Blutströpferl blühen, erreichen wir nach einer weiteren halben Stunde den Gipfel. Der Blick auf den Hafner den höchsten Berg des Lungaus sowie das Silbereck und die vielen schroffen Gipfel des Mur und Pöllatales liegen vor uns. Eine Biwackschachtel befindet sich knapp unterhalb des Gipfels, allerdings war sie bei mir versperrt.

Der Abstieg führt entlang des Aufstieges. Man kann aber auch oberhalb der Hiasleralm, Tal auswärts zur Adamalm und weiter zur Altwirtalm (bewirtschaftet) wandern. Von der Altwirtalm führt ein steiler Alm Weg zum Ortseingang von Muhr.

Impressionen

Geboren 1957 am Fanningberg aufgewachsen in Weißpriach, verbringt Manfred Moser seine Schul- und Lehrzeit im Lungau. Nach 5 Jahren als Monteur in Norwegen, Griechenland, Saudi Arabien und Syrien landet der gelernte Zimmerer wieder im Lungau. Den Vater von 3 Kindern lässt das Reisen aber nicht los. Auf zahlreichen Reisen lernt er fremde Kulturen kennen und besteigt hohe Berge. Umso mehr weiß er die Schönheit und Einzigartigkeit des Lungaues zu schätzen. Die Fotografie ist seine große Leidenschaft. In Kombination mit faszinierenden Bildern und dem Wissen um die schönsten Plätze will uns Manfred mit seinen Tourenvorschlägen den Lungau näherbringen.

Auf dieser Seite präsentieren wir einige Ideen für Skitouren und Wandertouren. Es handelt sich dabei nur um Vorschläge. Es liegt in der Verantwortung des Sportlers selbst, vor Tourstart die tatsächlichen Bedingungen abzuklären und sich über die genauen möglichen Routen zu informieren. Wir übernehmen keine Verantwortung für Routenwahl, Schneelage, Wetterlage, Lawinengefahr und weitere äußere Einflüsse. Outdoor Sportler sind selbst verantwortlich für adäquate Ausrüstung und Überprüfung der Risiken.