Gemeinsam für die Energiewende!

Klima- & Energiemodellregion Lungau

 


 

Seit 1. Dezember 2017 ist der Lungau eine Klima- und Energiemodellregion – kurz KEM genannt. Ziel ist es, die Themen Klimawandel, Energie und Mobilität als Herausforderung für die Region zu erkennen, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Zukunftsaufgaben zu schärfen, sich ergebende Chancen optimal zu nützen und die Region insgesamt zu stärken.

 

14 Lungauer Gemeinden haben schon 2015 gemeinsam beschlossen, sich in den nächsten Jahren intensiver mit folgenden Themen zu beschäftigen:

- Mobilität
- Erneuerbare Energie
- Klimawandel
- Energieoptimierung im öffentlichen Raum

Klima & Energie betrifft uns alle! Die LungauerInnen sind herzlich eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen einzubringen.

Das Büro der KEM befindet sich im Regionalverband Lungau, Markt 89 in Mauterndorf,
und ist von Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr erreichbar.

KEM

Die KEM-Region Biosphäre Lungau ist eine wesentliche Säule in Bereich der nachhaltigen Regionalentwicklung in der Region. Beteiligt sind, mit Ausnahme der Nationalparkgemeinde Muhr, alle Lungauer Gemeinden. Von 2015 bis 2017 befand sich der UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau in der Konzeptionsphase, seit dem Jahr 2017 in der Umsetzungsphase zur Klima- und Energiemodellregion.

Klima- und Energiemodellregionen sind ein Programm des Klima- und Energiefonds, welcher im Jahr 2007 durch die österreichische Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, um neue und innovative Wege für den Klimaschutz und eine nachhaltige Energiewende zu entwickeln. Ziel ist es, Regionen dabei zu unterstützen, ihre lokalen Ressourcen an erneuerbaren Energien optimal zu nutzen, Potenziale zur Energieeinsparung auszuschöpfen, nachhaltig zu wirtschaften und sich in Richtung Energieautarkie zu entwickeln. Im Zentrum steht dabei die saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region, mit der langfristigen Vision einen 100%igen Ausstieg aus der fossilen Energie zu schaffen und damit unabhängig von Erdölimporten und Gaskrisen zu werden. Diese Modellregionen fungieren dann in weiterer Folge als Vorbilder für andere Regionen.

Um zur Klima- und Energiemodellregion zu werden, ist ein Umsetzungskonzept zu beauftragen, dessen Umsetzung von einem Modellregionsmanager durchzuführen ist. Zentrales Element ist ein/e ModellregionsmangerIn, der/die gemeinsam mit Partnern aus der Region Projekte umsetzt.

Da Management der Klima- & Modellregion setzt Projekte in folgenden Bereichen um:

  • Erneuerbare Energie
  • Reduktion des Energieverbrauchs/Energie-Effizienz
  • Nachhaltiges Bauen und Sanieren
  • Mobilität (e-Mobilität und Verkehr)
  • Landwirtschaft
  • Bewusstseinsbildung

Unterstützt werden durch den Klima- und Energiefond:

  • Neue KEM Regionen – Regionen und Gemeinden die über vorhandene Strukturen verfügen und KEM werden wollen.
  • Weiterführung von bereits bestehenden KEM Regionen.
  • Investitionsförderung und Unterstützung von Aktivitäten in bereits bestehenden Modellregionen.
  • Leitprojekte: Für alle bestehenden Klima- und Energiemodellregionen.

Weitere Programme im Bereich Klima und Energie des Klima- und Energiefonds die in enger Verbindung zu KEM stehen sind:

  • Klimaschulen: Schulen aus KEM Regionen können im Rahmen des Programms Klimaschutzprojekte umsetzen.
  • Greenstart: unterstützt werden Geschäftsideen und Start-Ups im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Mobilität und Landwirtschaft.
  • Mustersanierung: unterstützt werden Best-Practice Beispiele im Bereich Sanierung.
  • KLAR! = Klimawandelanpassungsregionen: Programm unterstützt Regionen dabei auf Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet zu sein.

KEM Lungau

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Mag. Josef Fanninger, MSc
Regionalverband - Geschäftsführung / KEM Management

Tel.: +43 6472 77 40 20
josef.fanninger@lungau.org