Natur | Raum Biosphäre Lungau

Natur- und Kulturerbe des Salzburger Lungaus

Ursprünglichkeit

Die Ursprünglichkeit des Lungau ist einzigartig. Der UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge bietet eine hohe Artenvielfalt und hochwertige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Unsere vielfältige und besondere Natur- und Kulturlandschaft ist Voraussetzung für das Prädikat UNESCO Biosphärenpark. Kernelement eines Biosphärenparks ist der Mensch, der im Einklang mit der Natur lebt, arbeitet und wirtschaftet. Damit unsere artenreiche Kulturlandschaft erhalten bleiben kann, braucht es nachhaltige Pflege und das Bewusstsein der Lungauer/innen und eine Entwicklung die im Einklang mit der Natur erfolgt. Daher setzt sich der Biosphärenpark für einen nachhaltigen und naturverträglichen Umgang mit unserer Landschaft sowie für nachhaltige und naturverträgliche landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen ein.

Vielfalt

Die Vielfalt unserer Region wird einerseits durch Naturschutzflächen und andererseits durch eine naturverträgliche Bewirtschaftung abseits geschützter Flächen erhalten. Die Kern- und die Pflegezone sind gesetzlich geregelt. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Bewahrung besonders schutzwürdiger Arten, Habitate, Teil-Landschaften und Kulturgüter unterstützt und umgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg werden die besonders schützenswerten Pflanzen und Tiere der Region erhoben und Maßnahmen zur Erhaltung dieser gesetzt.

Bewusstseinsbildung, Naturvermittlung und Sensibilisierung für LungauerInnen, Gäste, LandwirtInnen und KonsumentInnen sowie in Bildungseinrichtungen, in denen über den Wert der Lungauer Natur- und Kulturlandschaft informiert wird und Zusammenhänge zwischen Einkaufskorb und Natur herstellen werden, stehen im Zentrum.
Unter anderem liegt der Fokus dabei auf folgenden Bereichen:
  • Vermarktung und Sensibilisierung für unsere Lungauer Produkte
  • Stärkung und Ausbau der Kooperation zwischen Tourismus, Landwirtschaft, Almwirtschaft und heimischem Handwerk
  • Gärtnern im Einklang mit der Natur
  • Stärkung und Förderung der biologisch-organischen sowie der biologisch-dynamischen Landwirtschaft
  • Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft in der Region
  • Projekt „Blumenwiesen“ und Bienenfreundlicher Lungau
  • Pflege/Mähen von Steilflächen
  • Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung und AMA bzgl. der Weiterentwicklung naturbewahrender ÖPUL Programme zur Unterstützung der nachhaltigen und pfleglichen Landnutzung

Besondere Destinationen im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau

Geschützte Gebiete und Naturdenkmäler

Ramsargebiet
  • Moore am Überling
  • Moore im Sauerfelder Wald
  • Moore am Schwarzenberg
Nationalpark
  • Hohe Tauern
Natura 2000-Gebiet
  • Moore am Überling
  • Seetaler See
Naturschutzgebiet
  • Rosanin
  • Überlingmoore
Naturdenkmal
  • Schneefichte in Zankwarn
  • Bergahorn beim Wirt in Pichl (beide Mariapfarr)
  • Zirben beim Krameterkreuz am Fanningberg
  • Gletschermühlen in Mauterndorf
  • Rotbuche in Hammer (jew. Mauterndorf)
  • Oberer Schwarzsee, Oberer Rotgüldensee
  • Kandelaberfichte im Gantal
  • Lärche am Plölitzweg
  • Peter Raber-Lärche (jew. Muhr)
  • Mörtler Linde (Ramingstein)
  • Kugellärche a.d. Gp. 1336 St. Margarethen
  • Linden bei St. Augustin (jew. St. Margarethen)
  • Bergahorn bei Kaltenbachkapelle
  • Eiche beim Trautl in Oberweißburg (jew. St. Michael)
  • Zirbe am Granitzlmoos in Sauerfeld
  • Langmoos in Sauerfeld
  • Zirbe beim Kreuz Schloßgut in Penk
  • Rotbuche nahe dem Gappmaieranwesen Sauerfeld
  • Zirbe beim Wengergut in Tamsweg
  • Seetaler See
  • Dürrenecksee im Lungau
  • Zwei Ahornbäume beim Standlhof
  • Schirmlärche bei der Langeralm (alle Tamsweg)
  • Kugellärche a.d. Fötschlleiten (Thomatal)
  • Schneefichte auf der Schlickenalm (Weißpriach)
  • Brünnwand-Quellen in Arngraben (Zederhaus)
Landschaftsschutzgebiet
  • Bundschuhtal-Lungauer Nockgebiet
  • Lantschfeld-, Oberes Zederhaustal, Oberes Murtal
  • Niedere Tauern
  • Oberhüttensee
  • Preber See
  • Seetaler See
  • Twenger Au
Geschützter Landschaftsteil
  • Alter Klostergarten (Tamsweg)
  • Althofener Moos (Mariapfarr)
  • Lonka beim Lahntörl (Weißpriach)
  • Lonka-Mäander Teil Nord (Weißpriach)
  • Lonka-Mäander Teil Süd (Mariapfarr, Weißpriach)
  • Mooshamer Moos (Unternberg)
  • Murmäander (St. Michael)
  • Naturwaldreservat Ullnwald (Tweng)
  • Saumoos bei Oberbayrdorf (St. Margarethen, St. Michael)
Naturpark
  • Riedingtal
Naturschutzgesetz §23(1)
  • Moore, Sümpfe, Quellfluren, Bruch- und Galeriewälder und sonstige Begleitgehölze an fließenden und stehenden Gewässern
  • oberirdisch fließende Gewässer einschließlich ihrer gestauten Bereiche und Hochwasserabflussgebiete
  • mindestens 20 und höchstens 2000 m² große oberirdische, natürliche oder naturnahe stehende Gewässer einschließlich ihrer Uferbereiche und der Schilf- und Röhrichtzonen
  • das alpine Ödland einschließlich der Gletscher und deren Umfeld