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Bergtour Gumma | Unterwegs im Biosphärenpark

Von Lessach auf Gumma und Kreuzhöhe

Höhenmeter:
1.200 m

Schwierigkeit:
Gumma leicht, Kreuzhöhe nur für trittsichere Geher

Gehzeit:
Parkplatz- Gumma   2-3 Std.
Gumma - Kreuzhöhe 1,5 Std.
Abstieg  3 Std.

Endlich sind die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben und wir können wieder unsere wunderschöne Natur genießen.

Der Gumma, der Hausberg der Lessacher, ist normalerweise ein beliebter Schitourenberg. Aber auch im Sommer hat dieser leicht zu besteigende Berg seinen Reiz. Man durchgeht alle Vegetationsschichten. Den Weideflächen der Bauern folgt dichter Fichtenwald. An der Waldgrenze finden wir Lärchen mit archaischen Formen. Die mehr als 40 Steinkegel die hier seit 60 Jahren den Ort Lessach vor Lawinen schützen sollen sind werden auch als Kraftplatz genutzt. Der letzten Anstieg zum Gipfel ist von typischen Berggräsern und Blumen geprägt die speziell im Juni üppig blühen.

 

Die Tour im Detail

 

Vom Parkplatz beim Purggerbauer, dem mit 1400m höchstgelegenen Bauernhof des Lungaues, führt ein schöner Wanderweg zur Wildbachhütte (1806m) . Unterwegs gibt es immer wieder Stationen mit Informationstafeln und Spielen. Auch sehr gut geeignet für Kinder. Von der Wildbachhütte geht es durch Lärchenwald weiter bis man zu den Lawinenkegeln, einer Besonderheit in Lessach. Diese Steingebilde wurden als Lawinenschutz für die Ortschaft Lessach errichtet. Am rechten Rand des Gummas steigen wir nun in Serpentinen bis zu der weithin sichtbaren Vermessungspyramide aus Holz. Nun noch den flachen Rücken folgend und nach ca. 2Stunden Wanderung stehen wir beim Gipfelkreuz des Gummas ( 2316m). Im Sommer hält sich die Anzahl der Bergsteiger in Grenzen, im Winter hingegen ist der Gumma ein sehr beliebter Schitourenberg. Ein wunderschöner Ausblick vom Großglockner bis zu den Julischen Alpen ist an klaren Tagen möglich.

Die meisten Wanderer belassen es mit dem Gipfel des Gummas. Für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger geht es noch auf die Kreuzhöhe die imposant vom Gipfel des Gumma aus zu sehen ist.

Durch ein hölzernes Drehkreuz steigen wir auf die Göriacher Seite ab. Ein gut sichtbarer markierter Steig führt zuerst abwärts und in weiterer Folge wieder ansteigend der Südflanke entlang. Stellenweise benötigen wir die Hände um kurze Steilstufen zu überwinden. Wer früh unterwegs ist wird hier viele Gämsen antreffen. Nach ca. 1,5 Std. erreichen wir über einen leicht ausgesetzten flachen Grat das Gipfelkreuz ( 2566m). Ein herrlicher Blick auf den Kamplgrat und die benachbarten imposanten Gipfel wie Kasereck und Hochgolling auf der einen Seite und Roteck und Preber auf der anderen Seite. Mit etwas Glück bekommen wir auch Steinböcke zu sehen die hier in den steilen unzugänglichen Bergflanken leben.

Der Abstieg führt entlang des Anstieges.

Von der Wildbachhütte lohnt sich noch ein Abstecher zu den Granglitzalmen, ein idyllisches Hüttendorf im Süden des Gummas. Über den Weg der Stille wandern wir wieder zum Parkplatz.

Die Wanderung in Bildern

Geboren 1957 am Fanningberg aufgewachsen in Weißpriach, verbringt Manfred Moser seine Schul- und Lehrzeit im Lungau. Nach 5 Jahren als Monteur in Norwegen, Griechenland, Saudi Arabien und Syrien landet der gelernte Zimmerer wieder im Lungau. Den Vater von 3 Kindern lässt das Reisen aber nicht los. Auf zahlreichen Reisen lernt er fremde Kulturen kennen und besteigt hohe Berge. Umso mehr weiß er die Schönheit und Einzigartigkeit des Lungaues zu schätzen. Die Fotografie ist seine große Leidenschaft. In Kombination mit faszinierenden Bildern und dem Wissen um die schönsten Plätze will uns Manfred mit seinen Tourenvorschlägen den Lungau näherbringen.

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