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ZL Bodenpraktiker für das Grünland

Fruchtbare Böden sind das Kapital jedes landwirtschaftlichen Betriebes und jeder Gesellschaft. Mit dem Bodenpraktiker für das Grünland gibt es eine zukunftsweisende Ausbildung.

Eine hohe natürliche Bodenfruchtbarkeit ist die Basis für einen langfristigen Erfolg im Bio-Landbau. Daher wird auf die Bodenbewirtschaftung und Humussteigerung besonders großes Augenmerk gelegt. Viele Bio-Betriebe haben dennoch anhaltend große Probleme mit dem Ampfer im Grünland.

Der Ampferdruck gilt mittlerweile – neben der in manchen Regionen unbefriedigenden Bio-Milchvermarktung – als die Hauptursache für den Ausstieg aus der Bio-Landwirtschaft. Wesentliche Hebel für eine langfristige Ampferregulierung sind die Pflege und Aufbereitung der Wirtschaftsdünger sowie die standortgerechte Grünlandbewirtschaftung.

 

Nutzen für die Teilnehmer/innen:

  • Fachliche und praxisorientierte Weiterbildung im Fachbereich Bodenbewirtschaftung
  • Durch die qualifizierte Ausbildung erkennen die Bodenpraktiker, wie wichtig der Boden für den langfristigen Erfolg im Bio-Landbau ist und setzen dies vorbildlich auf ihren Betrieben um.
  • Bodenpraktiker wirken als Multiplikatoren, in dem sie ihr Wissen und ihre Erfahrung ihren Berufskollegen zur Verfügung stellen.
  • Mit der Qualifikation zum Bodenpraktiker stehen Bio-Bauernfamilien neue Einkommenschancen in ihrer Region offen.

 

Ziele des Zertifikatslehrgangs:

  • Effiziente Umsetzung des Schwerpunktes „Steigerung der Bodenfruchtbarkeit“ im Bio-Landbau durch Einsatz der Bodenpraktiker als Referenten/Trainer.
  • Erfahrene Bio-Bäuerinnen und Bauern haben fundiertes Wissen zum Thema Boden und Bodenfruchtbarkeit im Bio-Landbau. Sie lernen den Boden zu beobachten, zu beurteilen (Spatenprobe, Krümeltest, Fingerprobe), zu interpretieren und ihre Kenntnisse in der Gruppe zu präsentieren. Sie bekommen so die notwendige fachliche und methodische Zusatzqualifikation für ihre Tätigkeit als Bodenpraktiker.
  • Begeisterung für den Lebensorganismus Boden bei den Bio-Bauern wecken.
Eingangsvoraussetzungen:

  • intensiver Bezug zum Bio-Landbau
  • Einführungskurs in den biologischen Landbau
Dauer des Lehrgangs:

  • 6 Module mit insgesamt
  • 81 Unterrichtseinheiten

 

Alle Informationen zum Lehrgang und zur Teilnahme finden Sie hier

Eine Veranstaltung des „LFI – Ländliches Fortbildungs Institut“