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Unterwegs im Biosphärenpark: Skitour Gensgitsch

Skitour auf die Gensgitsch in Mariapfarr

Tourdaten:
Startpunkt: 1.332m Seehöhe
Gipfel: 2.279m Seehöhe
Anstiegshöhe: 950m

Schwierigkeit:
leicht

Die Gensgitsch, ein markanter weißer Berg oberhalb von Mariapfarr, war schon früher eine beliebte Schitour. Allerdings führte der Anstieg von Pirka entlang eines endlos langen Forstweges bis zu den Gensgitschhütten. Da der Berg oft ab geweht war, stand der lange Anstieg in keiner Relation zur Abfahrt. Seit einigen Jahren bietet sich die Möglichkeit von Lignitz über eine Rodelbahn aufzusteigen und so findet die Tour immer mehr Anklang zumal der Anstieg einen wunderbaren Ausblick auf den Lungau bietet.

 

Die Skitour

 

Anfahrt von Mariapfarr über Grabendorf in die Lignitz. Parkmöglichkeit links vor dem Kocherhof neben der Langlaufloipe. ( 1332m ). Nun über eine Brücke vorbei am Wielandhof bis zum Waldrand. Hier entweder dem Rodelweg folgend oder kürzer gerade hinauf, den Rodel Weg querend dem alten Weg folgend bis dieser in den Rodel Weg einmündet. Nun den breiten Weg hinauf bis zu einer Linkskehre ( 1525m ). Hier nicht den Weg bis zur Wielandhütte folgen ( Rehfütterung!!!) sondern der Radtour Lungau extrem folgend bis zum Kobaltsattel ( 1554m )

Von hier den alten Weg entlang. Einmal wird der Forstweg zu den Gensgitschhütten gequert. Durch lichten Lärchenwald erreicht man die Waldgrenze. Nun geht es meist gerade, da der Berg nicht sehr steil ist, empor. Die Aussicht ist herrlich. Unter uns befindet sich das Lignitz- sowie das Göriachtal. Da die Neigung weniger als 30 Grad beträgt, ist diese Tour auch bei höherer Lawinenwarnstufe möglich.

Der weitere Anstieg erfordert Geduld, da man den Gipfel erst sehr spät sieht. Immer wieder glaubt man den höchsten Punkt vor sich zu haben, um oben feststellen zu müssen, dass noch ein Aufschwung vor uns liegt. Dieses Spiel wiederholt sich einige Male. Schließlich aber taucht  unvermutet ein Zaun und gleich danach das Gipfelkreuz auf ( 2279m ). Ein wunderbarer Ausblick auf die Lungauer Bergwelt und das Taurachtal entlohnt für die Mühen. Markante Gipfel wie Hochgolling, Kasereck und Hundstein stehen in unmittelbarer Nähe.

Die Abfahrt folgt meist an der linken Seite, da hier meist der bessere Schnee liegt. Wir halten uns hier nicht an die Aufstiegsspur sondern fahren zu den Gensgitschhütten ab ( 2787m ). Noch einige schöne Schwünge im meist pulvrigen Schnee durch einen lichten Lärchenwald bringen uns zum Forstweg. Diesem folgend, gelangen wir bald wieder zum Kobaldsattel. Hier rechts der Aufstiegsspur entlang und anschließend weiter entlang Rodelbahn, erreichen wir den Wielandhof. Hier gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Besonders zu empfehlen ist das Wiener Schnitzel welches von der Wirtin persönlich zubereitet wird.

Für besonders Sportliche bietet sich noch die Möglichkeit eine Runde auf der bestens präparierten Langlaufloipe zu absolvieren.

Die Wanderung in Bildern

Geboren 1957 am Fanningberg aufgewachsen in Weißpriach, verbringt Manfred Moser seine Schul- und Lehrzeit im Lungau. Nach 5 Jahren als Monteur in Norwegen, Griechenland, Saudi Arabien und Syrien landet der gelernte Zimmerer wieder im Lungau. Den Vater von 3 Kindern lässt das Reisen aber nicht los. Auf zahlreichen Reisen lernt er fremde Kulturen kennen und besteigt hohe Berge. Umso mehr weiß er die Schönheit und Einzigartigkeit des Lungaues zu schätzen. Die Fotografie ist seine große Leidenschaft. In Kombination mit faszinierenden Bildern und dem Wissen um die schönsten Plätze will uns Manfred mit seinen Tourenvorschlägen den Lungau näherbringen.

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