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Skitour Schöpfing | Unterwegs im Biosphärenpark

Skitour auf den Schöpfing in Zederhaus

Tourdaten:
Startpunkt: 1.344m Seehöhe
Gipfel: 2.141m Seehöhe
Aufstiegszeit: 3h

Schwierigkeit:
leicht

Das Zederhaustal ist im Sommer ein beliebtes Wanderziel. Im  Winter ist weniger das Riedingtal, sondern der Großkessel ein Paradies für Tourengeher. Obwohl viele dieses Gebiet wählen hat man nie das Gefühl dass es überlaufen ist. Touren aufs kl. Mosermandl, Schliererspitze, Aignerhöhe und eben dem Schöpfing sind meist die Ziele. Für mich ist die Tour auf den Schöpfing durch seine hügelige Landschaft und die meist guten Schneeverhältnisse der Favorit.

 

Die Skitour

 

Start der Tour ist im hinteren Zederhaustal am Südportal des Tauerntunnels.

Parkmöglichkeit ist hier genug. Kurz folgt der Anstieg der Riedingtalstrasse. Nach einer Linkskurve zweigen wir auf den alten Weg ab. Einen Hohlweg aufwärts, links eines Bergbaches, erreichen wir die Neuseßwirtalm. Nun geht es flach weiter bis zur Muhreralm (1659m ). Hier zweigt der Weg zur Aignerhöhe ab. Diese ist jedoch oft ab geweht.

Wir folgen dem Weg Tal einwärts. Eine Brücke wird überquert. Der Weg macht hier eine Rechtskurve. Hier verlassen wir den Weg der zum Lüftungsschacht des Tauerntunnels führt und ziehen unsers Spur links durch den schütteren Bergwald.

Knapp unterhalb des Lüftungsschachtes lichtet sich der Wald und es geht durch kupiertes Gelände Richtung Schöpfing. Hinter uns bietet sich ein herrlicher Blick auf den schroffen Gipfel der Permuthwand. Mit etwas Glück begegnen uns Gämsen die an den Kämmen nach Futter suchen.

Zum Schluss gilt es noch den steilen Gipfelanstieg zu bewältigen. Vom Gipfel blickt man ins Riedingtal zur Jakoberalm und zum Mosermandl. Auf der anderen Talseite steht mächtig das Weißeck mit dem Ödenkar einer anspruchsvollen Schitour. Bei Lawinengefahr kann man auf den flachen Gipfel des Wurmfeldes ausweichen.

Die Route für die Abfahrt ist die gleiche wie die des Anstiegs.

Die Wanderung in Bildern

Geboren 1957 am Fanningberg aufgewachsen in Weißpriach, verbringt Manfred Moser seine Schul- und Lehrzeit im Lungau. Nach 5 Jahren als Monteur in Norwegen, Griechenland, Saudi Arabien und Syrien landet der gelernte Zimmerer wieder im Lungau. Den Vater von 3 Kindern lässt das Reisen aber nicht los. Auf zahlreichen Reisen lernt er fremde Kulturen kennen und besteigt hohe Berge. Umso mehr weiß er die Schönheit und Einzigartigkeit des Lungaues zu schätzen. Die Fotografie ist seine große Leidenschaft. In Kombination mit faszinierenden Bildern und dem Wissen um die schönsten Plätze will uns Manfred mit seinen Tourenvorschlägen den Lungau näherbringen.

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