Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung im Jänner 2025 ist in Mauterndorf der Startschuss für die Erarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) gefallen. Zahlreiche Bürger:innen nutzten die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren und erste Ideen und Anliegen einzubringen.
Im Mittelpunkt des ISEK steht die Frage: Wie soll sich der Ortskern von Mauterndorf in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung, der Gemeinde und regionalen Akteur:innen ein zukunftsorientiertes Konzept zu erarbeiten, das die Lebensqualität stärkt, Leerstände belebt und den Ortskern als lebendigen Treffpunkt für alle Generationen weiterentwickelt.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der sinnvollen Nachnutzung bestehender Gebäude sowie auf neuen Ideen für ein lebendiges Miteinander im Ort. So sollen beispielsweise Möglichkeiten für multifunktionale Nutzungen – also die Kombination von Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Begegnung – ebenso mitgedacht werden wie gemeinschaftliche Lösungen für den Betrieb und die Nutzung von Gebäuden und Einrichtungen.
Das Projekt lebt von der aktiven Mitwirkung der Bevölkerung: In Workshops, Gesprächen und gemeinsamen Veranstaltungen sind alle Mauterndorfer:innen eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen und die Zukunft ihres Ortes mitzugestalten.
Begleitet wird der Prozess von einem erfahrenen Projektteam:
Die Marktgemeinde Mauterndorf arbeitet dabei eng mit dem Regionalverband Lungau als Unterstützer und Förderwerber zusammen. Fachlich begleitet wird das Projekt vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR), das seine Expertise in der Orts- und Stadtentwicklung einbringt. Mit der planerischen Ausarbeitung wurde das Büro von Architekt Ernst Rainer beauftragt.
Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen – denn die Zukunft von Mauterndorf entsteht gemeinsam.
Dieses Projekt wird durch die AMA-Förderung 77-04 „Reaktivierung des Leerstands durch Bewusstseinsbildung & Beratung, Entwicklungskonzepte & Management zur Orts- und Stadtkernstärkung“ unterstützt und kofinanziert. Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union (EU-Bund-Land-kofinanziert).




