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Natur betreten verboten?!

Soziale Nutzungskonflikte in naturnahen Erholungsräumen

Im Laufe der Covid-19-Ausgangsbeschränkungen eskalierten vielerorts soziale Nutzungskonflikte
in naturnahen Erholungsräumen. Auch nach der Pandemie wird ein verändertes Freizeitverhalten
(Stichwort: Renaissance der Naherholung) erwartet. Die Gemeindeentwicklung im Salzburger
Bildungswerk stellt dieses Veranstaltungsangebot deshalb unter das Motto „Natur betreten
verboten?! Soziale Nutzungskonflikte in naturnahen Erholungsräumen.“
Die Situation ist bekannt: Immer mehr Menschen leben in beengten Wohnungen, in Städten und
verbringen ihre Arbeitszeit am Bildschirm. Für sie stellt Erholung in der Natur einen wichtigen
Ausgleich dar. Die Bewegungsfreude der Salzburgerinnen und Salzburger ist eine wesentliche
Ursache ihrer überdurchschnittlichen Gesundheit.


Impulsgespräche:

Mittwoch, 26. Mai · 18.00 bis 19.00 Uhr
Möglichkeiten und Grenzen der Besucherlenkung

Sport und Bewegung in der Natur sind gerade in Zeiten der Pandemie Balsam für die Seele. Was
für die Einzelnen ein unvergessliches Erlebnis ist, wird in der Masse der Gleichgesinnten zum
Problem, das manchmal nur mit Regeln und Lenkung gelöst werden kann.

 

Montag, 31. Mai · 18.00 bis 19.00 Uhr
Die Freiheit aufzubrechen, wohin ich will

Betretungsrechte der Natur im Spannungsfeld zwischen Rechtsgrundlagen und geübter Praxis.
Welche Rechtsgrundlagen regeln das Betreten der Natur? Welche Lebensräume in der Natur
sind dabei umfasst?

 

Mittwoch, 2. Juni · 18.00 bis 19.00 Uhr
Natur erleben können

Die Ferne war uns zuletzt versperrt, Corona hat uns allen die Bedeutung einer zugänglichen,
vielgestaltigen Landschaft und artenreichen Natur vor Augen geführt. Was will man „draußen“
vorfinden, was macht die Erholungswirkung von Landschaften aus? Ist die Natur für uns überhaupt
noch erlebbar?

 

Dienstag, 22. Juni · 18.00 bis 19.00 Uhr
Kinder und Natur gehören zusammen

Für ihre gesunde Entwicklung brauchen Kinder freie, nicht-überwachte Spiel- und Zeit-Räume.
„Wilde“, nicht vorgeformte, leicht erreichbare Plätze, die sie in ihre Alltags-Lebenswelt integrieren
können, finden sie in einer „Gstettn“ in der Stadt, vor allem aber „draußen“ in der Natur.

 

Veranstaltungen:

Mittwoch, 9. Juni · 16.00 bis 18.00 Uhr
Almlust oder Almfrust?

Die Alpen, und besonders auch das Salzburger Land, bezaubern mit einer markanten Bergwelt,
mit reinen Gewässern und einer heilen Welt in Dörfern und auf Almen. Idylle pur vor unserer
Haustür! Doch was ist, wenn tausende Menschen einen schönen Flecken Bergwelt täglich als
„Geheimtipp“ posten? Scharen von Wandernden, Autos am Almweg, Kuh-Urteil, Wolfsproblematik,
herumlaufende Hunde und Mountainbiker, die querfeldein und überall unterwegs sind … Overtourismus
auf der Alm, wie wir ihn früher nicht gesehen haben.

 

Mittwoch, 16. Juni · 14.00 bis 16.00 Uhr
Alles verboten! – Natur betreten. Individualismus. Vielfalt.

Darf jede/r die Natur nutzen? Und haben die Eigentümer nichts zu sagen? Stimmt es, dass wir
nichts davon haben, wenn Tagesgäste in Massen die Berge und Almen stürmen: rauf – runter –
heim …? Müssen wir beim Bauen, bei Veranstaltungen, in der Gastronomie Klischees aufrechterhalten?
Sind wir offen für Neues oder soll alles so bleiben, wie es ist?

 

Mittwoch, 30. Juni · 18.30 bis 20.00 Uhr
Natur betreten verboten?! – Soziale Nutzungskonflikte in naturnahen Erholungsräumen

Diskussionsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Interessensgruppen.
Diese sollen die verschiedenen Standpunkte darstellen sowie Verständnis und Bewussts

 

weitere Infos:

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Eine Veranstaltung des Salzburger Bildungswerkes Gemeindeentwicklung