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LEADER Projekt „Birdi – Frühe Hilfen Salzburg“

Birdi - Frühe Hilfen

Frühe Hilfen im Flachgau (Salzburger Seenland), Lungau (Biosphäre Lungau) und Pongau

Projektträger: Pepp - Gemeinnütziger Verein für Eltern und Kinder im Bundesland Salzburg
geplante Projektlaufzeit: 1.1.2020 bis 31.12.2021

Kooperationsprojekt: Flachgau (Salzburger Seenland), Lungau (Biosphäre Lungau) und Pongau
Förderungssatz: 80 %

Aktionsfeld: Gemeinwohl Strukturen und Funktionen


Projektbeschreibung

 

Durch den Ausbau des Projektes „birdi – Frühe Hilfen Salzburg“ soll die Versorgungssicherheit für Familien in belastenden Situationen während der Schwangerschaft und bis zum 3. Geburtstag des Kindes in den Jahren 2020 und 2021 für die Gemeinden der drei LEADER-Regionen Lungau, Pongau und Salzburger Seenland im Bundesland Salzburg gewährleistet werden.

Bereits seit 2015 ist das Projekt „birdi – Frühe Hilfen Salzburg“ im ganzen Bundesland Salzburg existent. Finanziert wird es aus den Vorsorgemitteln der Bundesgesundheitsagentur und aus Mitteln des Referats 3/02. Das Land Salzburg (Referat 3/02) und die Salzburger Gebietskrankenkasse sind die Auftraggeber. Projektnehmer sind der Verein pepp mit Sitz in Zell am See und die Landesdienststelle Elternberatung – Frühe Hilfen Salzburg mit Sitz in der Landeshauptstadt.

Die Intension dieses Projektes ist, den Kindern eine sorglose und gesunde Kindheit zu ermöglichen und die Familien, unabhängig von ihrer Herkunft, in schwierigen Situationen bestmöglich zu unterstützen. Mithilfe des Vereines pepp und der Familienbegleitung erlangen die Familien in Notsituationen umfangreiche Unterstützung durch Fachexperten, erfahrene Berater, ein gut gepflegtes Netzwerk zu wichtigen Kinderärzten und Krankenhäusern. Ein Indiz für eine notwendige Begleitung der Familien sind soziale Belastungen (finanzielle Sorgen, ungesicherter Wohnraum), psychische Erkrankungen der Bezugspersonen, Minderjährigkeit usw.

Durch das präventive und sehr früh ansetzende Angebot können Belastungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig reduziert werden. Durch die aufsuchende und passgenaue Begleitung können Ressourcen in den Familien gezielt aktiviert und insbesondere eine sichere Eltern-Kind-Bindung gestärkt werden. Der aktive und systematische Zugang insbesondere auch zu sozial benachteiligten Familien fördert die gesundheitliche und soziale Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft. Studien belegen die sichtliche Verbesserung hinsichtlich Familienbeziehungen, Verhaltensauffälligkeiten des Kindes, der schulischen Leistungen und der psychischen sowie physischen Gesundheit.

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