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Kemmts eina

Kemmts eina – Zugang zu Kunst und Kultur für alle

Projektträger: Lungauer Kulturvereinigung
geplante Projektlaufzeit: 04/2016 – 03/2019
Kosten gesamt: € 75.000,00
Förderungssatz: 80 %
Förderung in €: € 60.000,00
Aktionsfeld: 2 - Kultur


Projektbeschreibung

 

Das Projekt „kemmts eina“ soll die Integration und Teilnahme am kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Leben in der Region Lungau für alle Bewohnerinnen und Bewohner gewährleisten. Integrative, generationenübergreifende und interkulturelle Projekte werden immer wichtiger, insbesondere durch die neue Migrationssituation in Europa.

 

Im Lungau ist das Bewusstsein für diese Notwendigkeit noch nicht ausgeprägt, jedoch will „die künstlerei“ mit entsprechender Infrastruktur den Zugang zu zeitgenössischer Kultur, Tradition und Geschichte ermöglichen. Hiermit soll eine neue künstlerische bzw. soziokulturelle Vernetzungsstelle geschaffen werden, vor allem für Menschen, deren Integration in die Gemeinschaft nicht einfach gewährleistet ist. Das kann durch neue regionale Leistungsangebote im Bereich Kunst, Kultur und Gemeinwesen ermöglicht werden. Dadurch werden die Vernetzung, Kooperation und Zusammenarbeit für gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten von Kunst-, Kultur- und Sozialeinrichtungen gefördert. Solche Veranstaltungen beinhalten beispielsweise interkulturelle Zusammenkünfte wie „Kaffeezeit“ oder „Offene Küche“, aber auch „Special Art Werkstätten“, die an die Art-Brut-Bewegung angelehnt sind, welche sich als Kunst für Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen jenseits etablierter Kunstformen. Die Zielgruppe des Projekts umfasst Migranten, beeinträchtigte Menschen und ältere Menschen sowie Frauen mit kleinen Kindern.

Ziel des Projekts ist die Schaffung eines neuen Arbeitsfeldes samt eines nachhaltigen Arbeitsplatzes und die Entwicklung einer neuen Vernetzungsstelle. Dabei sollen unter anderem integrative, generationenübergreifende und interkulturelle Kulturangebote für Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, Senioren und junge Familien realisiert und ausgebaut werden und die Entstehung von neuen Projekten und Einrichtungen unterstützt werden. So kann die Kultur als eines der stärksten Bindemittel an die Region langfristig für die Integration und Vernetzung von verschiedenen Randgruppenbereichen genutzt werden.

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