Laut der österreichischen Hagelversicherung belaufen sich die Gesamtschäden der österreichischen Landwirtschaft aufgrund der Dürre auf 1 Mrd. Euro! Weitere 80 Millionen Euro kommen aufgrund von Frost, Hagel Sturm und Überschwemmung noch dazu.
Betroffen sind laut der HGV das gesamte Bundesgebiet sowie sämtliche Kulturen – insbesondere unter anderem Grünland, Mais, Kartoffeln und Getreide. Treiber der Dürre sind einerseits ausbleibende Niederschläge und zugleich vermehrte Hitzewellen. Sorgen bereiten zudem auch die immer kürzer werdenden Zeiträume zwischen auftretenden Schadensereignissen.
Die Landwirtschaft ist ein Sektor, welcher vom menschgemachten Klimawandel ganz besonders stark betroffen ist und dies bringt enorme Herausforderungen mit sich!
Gerade in diesem aktuellen Fall zeigt sich wie wichtig Maßnahmen für einen konsequenten Klimaschutz sind! Er geht mit Lebensmittelversorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Unabhängigkeit einher. Nicht zuletzt ist ebenfalls klar, dass die Kosten des Nichthandelns weitaus höher sind als die Kosten der notwendigen Transformation hin zu einer klimafreundlichen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft!
Studie – Kosten des Nichthandelns (COIN – Cost of Inaction)
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