Jede Zone hat eine eigenständige Aufgabe

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Zonierung

Die Kernzonen im Salzburger Anteil des Biosphärenpark unterliegen dem hoheitlichen Schutzstatus unterschiedlicher Schutzgebietskategorien nach dem Salzburger Naturschutzgesetz. Es sind dies die Nationalpark Hohe Tauern Kern- und Außenzone, das Landschaftsschutzgebiet Niedere Tauern mit zusätzlichen privatrechtlichen Vereinbarungen, die Europaschutzgebiete Moore am Überling und Seetaler See sowie das Naturschutzgebiet Rosanin und das Naturwaldreservat Ullnwald. Aktuell befinden sich ein Biosphärenparkgesetz und ein mit der Region akkordierter Verordnungsentwurf in Ausarbeitung. Die notwendigen Verträge zur Regelung der Nutzung liegen als Musterverträge vor, die im Einvernehmen mit den Bewirtschaftern erstellt wurden.

Die Pflegezonen bilden nicht nur einen Pufferbereich um die Kernzonen, sondern stellen eigenständige Schutzzonen zum Erhalt anthropogener, biologischer und kultureller Diversität dar. Als besonderes Charakteristikum kann die enge Verknüpfung zwischen Landnutzungspraxis und -geschichte sowie Biodiversität genannt werden. Auch dient sie als Auffangbecken und Verknüpfungsstelle für Arten und Biotope der Kern- und Entwicklungszonen. Die schonende und mit ökologischen Standards vereinbare Bewirtschaftung der Landschaft hat einen ebenso hohen Stellenwert wie Forschung, Umweltbildung, Erholung und Tourismus.

Die Pflegezonen im Salzburger Anteil des Biosphärenpark unterliegen dem hoheitlichen Schutzstatus unterschiedlicher Schutzgebietskategorien nach dem Salzburger Naturschutzgesetz. Es sind dies die Landschaftsschutzgebiete Niedere Tauern, Bundschuhtal- Lungauer Nockgebiet, Lantschfeld-, Oberes Zederhaustal, Oberes Murtal, Seetaler-See, Naturschutzgebiet Rosanin und Überlingmoore sowie das Natura 2000-Gebiet Seethaler See.

Die Entwicklungszone stellt jenen Bereich des Biosphärenparks dar, in dem der wirtschaftende Mensch im Mittepunkt steht. Hier ist das Ziel eine Entwicklung der gesamten Region auf allen Ebenen, jedoch immer unter den Gesichtspunkten von Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Speziellen Problematiken wie hoher Abwanderungstendenz oder sinkenden Nächtigungszahlen soll mit ganzheitlichen Konzepten entgegengesteuert werden und so zur Entwicklung einer Modell-Region beitragen werden. Die Ergebnisse dieser Entwicklung sollen mittels begleitender Forschung und Langzeit-Monitorings dokumentiert werden und daraus soll eine Handlungsempfehlung für Regionen mit ähnlichen Problemen erwachsen.

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