Der Schlierersee im Naturpark Riedingtal. Traumhaft.

Die Biosphäre

UNESCO-Biosphärenparks

Repräsentative Modellregionen und Lernorte für nachhaltige Entwicklung

In UNESCO-Biosphärenparks werden innovative Ansätze nachhaltiger Entwicklung beispielhaft getestet und praktisch umgesetzt. Biosphärenparks sichern Lebensräume und ihre Funktionsfähigkeit als Existenzgrundlage der Bevölkerung. Sie werben für den Ausgleich der häufig konkurrierenden Interessen von Naturschutz und Bewirtschaftung - für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur.

UNESCO-Biosphärenparks sind repräsentativ für bestimmte Landschaftstypen. Oft wurden sie als Kulturlandschaften in Jahrhunderten menschlicher Nutzung geformt. Anders als in Nationalparks gibt es in Biosphärenparks nicht nur weitgehend unberührte Natur, sondern auch bewohnte und bewirtschaftete Gebiete. Ein aktives Management unterstützt die Bewohner bei der Einführung modellhafter nachhaltiger Lebens- und Wirtschaftsformen. In Rahmenkonzepten und anderen Steuerungsinstrumenten werden wissenschaftliche Erkenntnisse in besonderem Maße berücksichtigt.

Globale Herausforderungen

Unser heutiges Leben und Wirtschaften ist nicht nachhaltig. Dies wird vor allem in drei zentralen Herausforderungen deutlich:

  • beschleunigter Klimawandel,
  • rapider Verlust von biologischer und kultureller Vielfalt,
  • Urbanisierung als Motor schwerwiegenden ökologischen Wandels.

Diese großen Herausforderungen verschärfen Armut und Ungleichheit in erheblichem Umfang weiter. Der „Aktionsplan von Madrid“ von 2008 ist das aktuelle Strategiedokument für die UNESCO-Biosphärenparks. Der Aktionsplan bezeichnet die Biosphärenparks als entscheidendes Instrument zur Lösung dieser globalen Herausforderungen.

kärntner Nockberge

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