menschliche Kultur hat ein reiches Brauchtum

Was ist ein Brauch?

Als Brauch bezeichnet man eine, innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene, Gewohnheit. Die Gewohnheiten einer einzelnen Person hingegen werden nicht Brauch genannt. Aus ethnologischer Sicht bestimmt ein Brauch den Ablauf von Zeremonien, eine Sitte hingegen ist die, hinter dem Brauch stehende moralische Ordnung. Ein Brauch äußert sich als Begleitphänomen bestimmter, als Einschnitte wahrgenommener Lebenserfahrungen. Die menschliche Kultur hat ein reiches Brauchtum entwickelt, das sich im unterschiedlichen Bereich der Erfahrung und Entwicklung äußert.

Im Jahreskreis (Frühlingsbräuche, Sommerbräuche, Herbstbräuche und Winterbräuche) bietet dieser Vorrat eine bunte Vielzahl von Höhepunkten, im christlichen Zusammenhang von Advent, Weihnachten, Silvester über Dreikönigstag und Ostern bis zum Erntedankfest und Nikolaus. Deren festlicher, oder ausgelassener Charakter ermöglicht für einen Moment, sich über den Alltag hinauszuheben.